Reihe von Interventionen zur Aktivierung eines Raumes, Künstlerhaus Lauenburg
Prolog für den Raum
Auf Einladung von Marita Landgraf (Künstlerische Leiterin des Künstlerhauses Lauenburg) realisiert das Künstlerkollektiv mark ein Projekt vor Ort, um einen Raum im Künstlerhaus zu thematisieren und diesen selbst sprechen zu lassen.
Zunächst entwickelt mark über 250 Fragen zum Raum und seinen Nutzern (gegenwärtigen und zukünftigen), um sich ihm anzunähern.
Wie lässt sich ein historischer Raum im Herzen des Gebäudes in einen aktiv genutzten Raum verwandeln und sein Potenzial für die Gesamtausrichtung des Hauses optimal ausschöpfen?
Die künstlerischen Interventionen erfolgt in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten:
1. Temporäre Raumintervention mit temporären "Wänden"
2. Interviews mit Nutzer*innen, Vereinsmitgliedern, ehem. Stipendiat*innen, etc.
3. Simulation eines Gesprächs in der Rolle des Raumes selbst
4. Dreidimensionale Bedarfsanalyse
5. Zweidimensionale Vision der zukünftigen Atmosphäre
6. Gemeinsame Definition der verwendeten Begriffe
7. Arbeit mit der Technik der Systemaufstellung für den Raum